Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Frau Dorothea Gries
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Soziologie
06099 Halle (Saale)

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Wirtschafts- und Organisationssoziologie

Willkommen auf den Seiten der Professur für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg!

Call for Papers:
Translation von Interessen:
Nachhaltigkeit in ökonomischen Kontexten
Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie
21. - 23. Juni 2017, Zürich


SGS 2017 Workshop CfP.pdf (133,3 KB)  vom 12.01.2017

Schwerpunkte des Lehrstuhls

Am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationssoziologie widmen wir uns der Analyse und Erklärung ökonomischer Wandlungsprozesse und den mit diesen Prozessen einhergehenden sozialen Ungewissheiten, Widersprüchen und Risiken.  Unter der Einbeziehung der Arbeiten soziologischer Klassiker und gegenwärtigen sozialwissenschaftlichen Forschungsergebnissen untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aktuellen Forschungsprojekten insbesondere ökonomische und organisationale Prozesse und Phänomene wie Märkte, insbesondere Finanzmärkte und Finanzialisierungstendenzen; Organisationen, insbesondere Aktienunternehmen und Verwaltungsorganisationen; Nachhaltigkeitsphänomene wie Corporate Social Responsibility (CSR) und deren Finanzialisierung; Emotionen in ökonomischen Entscheidungssituationen sowie die Bedeutung von Risiko und Unsicherheit. Wir hinterfragen die Selbstverständlichkeiten ökonomischen und organisationalen Handelns (z.B. Wachstumszwang des Kapitalismus) und interessieren uns für die Inkomplementaritäten gesellschaftlicher Logiken (z.B. Nachhaltigkeit und Profitmaximierung). Die derzeitigen Forschungsprojekte am Lehrstuhl suchen Antworten auf die folgenden Fragen:

  1. Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Finanzmarktorientierung in deutschen Aktienunternehmen vereinbaren? (Konstanze Senge/ Simon Dabrowski)
  2. Welche Risikopraktiken lassen sich am Finanzmarkt und in der Politik beobachten und inwiefern beeinflussen sich die Felder gegenseitig in ihrer Konstituierung von Risiko? (Konstanze Senge)
  3. Inwiefern dienen Nachhaltigkeitskennzahlen als Schlüsselindikatoren für die Berechnung von Risikokennzahlen europäischer Kreditversicherer? (Audrey Terracher-Lipinski)
  4. Wie entscheiden Organisationen über Programme für die Bearbeitung zukünftiger Ereignisse? (Bernadette Hof)
  5. Welche Bedeutung haben Informationen innerhalb der politischen Willensbildung und der politischen Entscheidungsprozesse von Bundestagsabgeordneten und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Funktionsweise des politischen Systems ziehen? (Ulrike Bergner)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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