Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Forschung

Laufende Projekte

Early Career Mobility and Social Mobility in the Process of Systemic Transformation. A Comparison of East Germany and Poland

Drittmittelgeber: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), P.R.I.M.E.-Programm

Laufzeit: 2016-2018

Zielsetzung: The project aims to study patterns of early employment career mobility and to relate them to the process of intergenerational mobility. In a comparison of two post socialist states Germany and Poland it focuses on mechanisms sustaining and counterbalancing mobility events in the course of transition to market economy. In this way the project attempts to develop a theoretical link between intragenerational and intergenerational mobility offering a novel approach to study issues of mobility and social stratification. The research stay at the sociology department of the Polish Science Academy will create favorable conditions for the project to combine the perspective of the German life history research with Polish social stratification research in the transformation period allowing it to become an important contribution in the field of social mobility and transformation research.

Projektbearbeiterin: Katarzyna Kopycka

Mentoren: Prof. Dr. Reinhold Sackmann und Polnische Akademie der Wissenschaften

Kontakt: Dr. Katarzyna Kopycka

Die Wahl der Hochschule als Verstärker vertikaler Differenzierung? Vergleiche zwischen Deutschland und Frankreich

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Laufzeit: 2015-2018

Zielsetzung: Das Projekt untersucht, ob die Wahl der Hochschule zu einer vertikalen Differenzierung im Hochschulfeld beiträgt. Die zentrale Hypothese lautet, dass Studieninteressierte konsensuelle Reputationsordnungen wahrnehmen und bei ihrer Anwahl Hochschulen vertikal in ihrer subjektiv wahrgenommenen Leistungsfähigkeit unterscheiden. Diese Verstetigung von vertikaler Differenzierung nimmt Einfluss auf Elitebildungsprozesse im Hochschulsystem und auf eine Segregation entlang sozialer Merkmale der Studierenden zwischen Einrichtungen. Vertikale Differenzierung ist daher in hohem Maße folgenreich für Bildungssysteme und die Sozialstruktur von modernen Gesellschaften.

Projektbearbeiter: Oliver Winkler

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Abgeschlossene Projekte

Regionale Aufnahmekultur von Zuwanderern in Sachsen-Anhalt

Drittmittelgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit; Untervergabe durch Netzwerk Integration durch Qualifizierung Sachsen-Anhalt    (Federführung Caritasverband Bistum Magdeburg)

Laufzeit: 2013–2014

Zielsetzung: Wie gestalten Regionen in Sachsen-Anhalt die Aufnahmekontakte von Zuwanderern? In Experteninterviews mit Bediensteten von Kommunen, Arbeitsagenturen und Kammern wird untersucht, wie die Prozesskette von den ersten Behördenkontakten bis zur Arbeitsaufnahme derzeit gestaltet ist. Die Untersuchung soll gemeinsam mit Netzwerken in Modellregionen Schritte für eine Optimierung der Prozesskette erarbeiten.

Veröffentlichungen: Olga Goldenberg, Reinhold Sackmann, 2014: Arbeitsmarktzugänge von Migranten und ausländischen Fachkräften in ländlichen Regionen : Arbeitspapier zur Arbeitgeberbefragung im Burgenlandkreis, Halle: Universitätsverlag Halle.

Goldenberg, Olga, Sackmann, Reinhold, 2014: Interorganisationelle Unterstützung der beruflichen Integration von (Neu)Zuwanderern in urbanen und ländlichen Regionen. Erfolgsfaktoren der Prozesskettengestaltung in Halle (Saale) und dem Burgenlandkreis. Halle: Institut für Soziologie (Der hallesche Graureiher 2014-2).

Sackmann, Reinhold, 2015: Willkommenskultur in Ostdeutschland. In: Schrader, Irmhild u.a. (Hrsg.): Vielheit und Einheit im neuen Deutschland: Leerstellen in Migrationsforschung und Erinnerungspolitik. Frankfurt/M.: Brandes 6 Apsel. S. 30-44.

Projektbearbeiterin: Olga Goldenberg

Projektleitung: Reinhold Sackmann

Kontakt: Olga Goldenberg

Gestalteter Wandel des Bildungssystems in schrumpfenden Regionen

Drittmittelgeber: Land Sachsen Anhalt, Untervergabe durch WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt    (Expertenplattform demografischer Wandel)

Laufzeit: 2010–2013

Veröffentlichungen: Bartl, Walter (2012): Die demographische Reagibilität regionaler Hochschulsysteme: Eine Sekundärdatenanalyse am Beispiel von Sachsen-Anhalt. In: Beiträge zur Hochschulforschung 34, 4, S.78–106.

Bartl, Walter (2012): Die Relevanz des demographischen Wandels für regionale Bildungssysteme: das Beispiel Sachsen-Anhalt. In: Friedrich, Klaus/Pasternack, Peer (Hrsg.): Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe. Halle. S.197–214.

Walter Bartl, 2012: Entdifferenzierung der regionalen Schulstruktur in Deutschland durch demografischen Wandel? Der Hallesche Graureiher 2012,3. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (636 KB)

Zielsetzung: Wie reagiert das Bildungssystem Sachsen-Anhalts auf demografischen Wandel? Anhand von Sekundärdatenanalysen wird mit einem differenzierungstheoretischen Ansatz untersucht, wie Organisationen auf unterschiedlichen Niveaus des Bildungssystems mit Bevölkerungsrückgang umgehen.

Projektbearbeiter: Dr. Walter Bartl

Kontakt: Dr. Walter Bartl

Besondere Bildungsentscheidungen

Drittmittelgeber: Eigenprojekt

Laufzeit: 2011-2013

Veröffentlichungen: Jörg Eulenberger, Reinhold Sackmann, Oliver Winkler, 2012: Reputation und Besonderung als Dokumente von Elitebildungsprozessen: Explorative Experteninterviews zu deutschen Bildungsstufen. Der Hallesche Graureiher 2012,6. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (1,1 MB)

Jörg Eulenberger, Katarzyna Kopycka, Christoph Schubert, Reinhold Sackmann, 2012: Elterliche Einrichtungswahl 2010: Online-Befragungen als Möglichkeit der Untersuchung von Bildungsentscheidungen. Der Hallesche Graureiher 2012,5. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (2,5 MB)

Sackmann, Reinhold/ Ketzmerick, Thomas (2010): Differenzierungsdynamik und Ungleichheit in der Mitte der Gesellschaft. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 36 (1): 109–129.

Zielsetzung: Warum differenzieren sich Bildungssysteme? In diesem grundlagentheoretischen Projekt wird mittels Sekundärdatenanalysen, Experteninterviews und quantitativen Elternbefragungen untersucht, inwieweit Mechanismen der Differenzierung Strukturbildungsprozesse von Bildungssystemen erklären können.

ProjektbearbeiterInnen: Dr. Jörg Eulenberger, Dr. Katarzyna Kopycka, Oliver Winkler

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Entwicklungspotenziale Silberhöhe

Drittmittelgeber: Forum Silberhöhe und Hallesche Wohnungsgenossenschaft „Freiheit“ eG

Laufzeit: 2013

Zielsetzung: Wie können in einem bisher benachteiligten Stadtteil Entwicklungspotenziale entdeckt und gefördert werden? Anhand von Sekundärdatenanalysen, Gruppengesprächen und Interviews mit Schlüsselpersonen des Stadtteils wird auf der Grundlage von Ansätzen des Neighbourhood Brandings ein Entwicklungskonzept entworfen. Bei den Langfristpotenzialen interessieren u.a. Alleinstellungsmerkmale, Öffnung des Stadtteils zu angrenzenden Gebieten, Anbindung an die Stadt und das Leitbild des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, Vernetzung und Unterstützung von Aktivitäten aus dem Quartier.

Projektbearbeiterin: Dr. Rosemarie Sackmann

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Publikation: Sackmann, Rosemarie/ Sackmann, Reinhold (2014):Waldstadt Silberhöhe. Bericht zur aktuellen Situation und zu Entwicklungsmöglichkeiten einer ostdeutschen Großwohnsiedlung in Halle (Saale). Halle: Institut für Soziologie (Der Hallesche Graureiher 2014-1).

Bürgerkonferenzen Stadtentwicklungskonzept

Drittmittelgeber: Stadt Halle

Laufzeit: 2013–2014

Zielsetzung: Wie kann die Bürgerbeteiligung beim Stadtentwicklungskonzept 2025 (ISEK) verbessert werden? Für die Stadt Halle und Sachsen-Anhalt innovativ wird eine Bürgerbeteiligung bereits bei der Konzeptentwicklung systematisch vorangetrieben. Nach einer offenen breiten Gewinnung von Bürgern über die Bürgerumfrage 2012 und Presseaufrufe, wird im Bereich „Innere Stadt“ ein intensiver Beteiligungsprozess in vier ganztägigen Konferenzen moderiert. In einer ersten Sitzung (28.9.2013) werden die Themen und Anliegen der Bürger gebündelt und als Fragen an die Stadtverwaltung übermittelt. In einer zweiten Sitzung (16.11.2013) werden thematisch fokussiert die Antworten der Stadtverwaltung und anderer Experten von den Bürgern gesichtet und die Anliegen konkretisiert. In einer dritten Runde (7.12.2013) werden Interessengruppen der Stadt (Unternehmen, Verbände, Bürgerinitiativen, etc.) hinzugezogen, um Vorschläge gemeinsam zu bewerten und weiterzuentwickeln. In der abschließenden Konferenz (25.1.2014) werden die Anliegen in einem Bürgergutachten zusammengefasst und der Stadt öffentlich übergeben. Bei allen Teilschritten sind die politisch gewählten Vertreter der Bürgerschaft in Form der Stadtratsfraktionen einbezogen.

ProjektbearbeiterInnen: Prof. Dr. Rosemarie Sackmann; Karoline Haufe; Mirjam Sorge; Leonhard von Schuckmann

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Publikationen: Bürgerkonferenz „Innere Stadt“ vom 25. Januar 2014   

Demographischer Wandel – eine besondere Herausforderung für Kommunen in Deutschland und Polen

Drittmittelgeber: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung; Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Laufzeit: 2010–2012

Kooperation mit der Ökonomischen Universität in Poznań (Prof. Dr. Elżbieta Gołata)

Veröffentlichungen: Jonda, Bernadette (2010): Praca i rodzina w kontekście demograficznej i finansowej sytuacji niemieckich gmin i miast. [Arbeit und Familie im Kontext der demographischen und finanziellen Situation der deutschen Gemeinden und Städten] In: Swadźba, Urszula/Budzyńska, Ewa (Hg.): Rodzina i praca: między tradycją a współczesnością. Katowice: Uniwersytet Ślaski, S. 124–132.

Jonda, Bernadette (2011): Sytuacja pracowników administracji gminnych wobec zmieniajacych sie wymagań : Wybrane wyniki z badań porównawczych polskich i niemieckich urzedach gminnych. [Die Situation von Mitarbeitern in kommunalen Verwaltungen angesichts der sich ändernden Anforderungen: Ausgewählte Ergebnisse einer vergleichenden Studie in polnischen und deutschen Kommunen] In: Gableta, Małgorzata/Pietroń-Pyszczek, Agata (Hg.): Człowiek i praca w zmieniającej się organizacji: w kierunku respektowania interesów pracobiorców. Wrocław: Wydawnictwo Uniwersytetu Ekonomicznego we Wrocławiu, S. 48–57.

Jonda, Bernadette (2012): Zwischen Resignation und Kreativität – Bürgermeister in deutschen Kommunen im Umgang mit aktuellen Herausforderungen des demographischen Wandels. In: Maretzke, Steffen (Hg.): Schrumpfend, alternd, bunter? Antworten auf den demographischen Wandel   . In: DGD-Online-Publikation 01/2012. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD), Bonn, Februar 2012. S. 94–106.

Zielsetzung: Wie reagieren Kommunen in Deutschland und Polen auf demografischen Wandel? In einer Befragung von Bürgermeistern, Personalverantwortlichen und Verantwortlichen für Soziales in 382 deutschen Gemeinden (222 in West- und 160 in Ostdeutschland) und in 178 polnischen Gminy (poln. Gemeinden) wird versucht, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Wahrnehmung und Reaktion auf demografischen Wandel herauszufinden.

Projektbearbeiterin: Dr. Bernadette Jonda

Kontakt: Dr. Bernadette Jonda

Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt des öffentlichen Sektors

Drittmittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Sonderforschungsbereich 580

Laufzeit: 2006–2008

Veröffentlichungen u.a.: Bartl, Walter (2011): Personalpolitik in schrumpfenden Kommunen. VS Verlag

Kopycka, Katarzyna (2013): Demografischer Wandel, Bildungspolitik und Lehrerbeschäftigung. Springer VS Verlag

Rademacher, Christian (2013): Deutsche Kommunen im Demographischen Wandel. Springer VS Verlag. [Ausgezeichnet mit dem „Allianz Nachwuchspreis für Demografie“, Sonderpreis für anwendungsorientierte Demografie, der Deutschen Gesellschaft für Demografie 2013]

Sackmann, Reinhold (2010): Institutional responses to social change in comparative perspective: Germany and Poland. In: Silbereisen, Rainer K./ Chen, Xinyin (Hrsg.): Social Change and Human Development: Concepts and Results. London: Sage. S. 167–189.

Zielsetzung: Wie reagieren Kommunen in Deutschland und Polen in ihrer Personalpolitik auf demografischen Wandel? Auf der Grundlage von mehr als 100 Experteninterviews in Deutschland und Polen wird eine Bewältigungstheorie demografischen Wandels entwickelt.

ProjektbearbeiterInnen: Dr. Walter Bartl, Dr. Bernadette Jonda, Dr. Katarzyna Kopycka, Dominika Pawleta, Dr. Christian Rademacher, Maria Reinhold.

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Bürgerumfrage Halle 2012/13

Drittmittelgeber: Stadt Halle

Laufzeit: 2012–2013

Veröffentlichungen: Harm, Katrin/ Jaeck, Tobias (2013): Bürgerumfrage Halle 2012. Der Hallesche Graureiher 2013,2. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1302.pdf (4,0 MB)

Zielsetzung: Wie reagiert eine ostdeutsche Großstadt auf demografischen Wandel? Seit 1993 führt das Institut für Soziologie Bürgerumfragen durch, die Zeitreihenvergleiche ermöglichen. Schwerpunkte der Befragungen liegen in der Beschreibung der Wohnsituation, Migrationsbewegungen und der Einschätzung kommunaler Aufgaben. Die Auswertungen der 11. repräsentativen Umfrage (2929 Befragte) fokussieren Fragen der Bürgerbeteiligung für das Stadtentwicklungskonzept 2025; des Zugangs zum Internet; Offenheit gegenüber Zuwanderung und Verschiebungen der Sozialstruktur aufgrund der leichten Bevölkerungszunahme der letzten Jahre.

ProjektbearbeiterInnen: Katrin Harm; Tobias Jaeck

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

CE-Ageing Strategie

Drittmittelgeber: Europäische Union, Untervergabe durch Ministerium für Arbeit und Soziales, Land Sachsen-Anhalt

Laufzeit: 2012

Veröffentlichungen: CE-Ageing platform (Hrsg.) (2013): Green Paper Central European Ageing Strategy   

Zielsetzung: Wie sollen die Regionen Mitteleuropas auf die demografische Alterung reagieren? In einem mehrstufigen Konsultationsprozess von wissenschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren wurde ein Strategiepapier erarbeitet, das Perspektiven bis zum Jahr 2050 aufzeigen soll.

Projektbearbeiter: Reinhold Sackmann

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Studienanfängerbefragung Hochschulpakt 2020

Drittmittelgeber: Universität Halle, Prorektorat für Studium und Lehre

Laufzeit: 2009

Veröffentlichungen: Walter Bartl, unter Mitarbeit von Christoph Korb, 2009:Ost‐West‐Unterschiede bei der Studien- und Hochschulwahl : Ergebnisse der Studienanfängerbefragung an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (MLU) im Wintersemester 2008/09. Der Hallesche Graureiher 2009,1. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (530 KB)

Zielsetzung: Welche Motivation weisen West- und Ostdeutsche auf, wenn sie sich für den Studienort Halle entscheiden? In einer Onlineerhebung wurden 788 Studienanfänger der Universität Halle befragt. Hintergrund der Studie bildet der Hochschulpakt 2020, eine politische Reaktion auf den demografischen Wandel, der ostdeutschen Bundesländern ein geringeres Studierendenpotenzial beschert. Der Hochschulpakt sieht vor, dass in Ostdeutschland frei werdende Studienplatzkapazitäten aufrecht erhalten werden, damit Nachfragüberhänge aus Westdeutschland aufgefangen werden können. Daher wurden bei den Auswertungen insbesondere Ost-West-Unterschiede untersucht, die für die Hochschulwahl und die Identifikation mit dem Hochschulort eine Rolle spielen.

Projektbearbeiter: Dr. Walter Bartl

Kontakt: Walter Bartl

Bürgerumfrage Halle 2009

Drittmittelgeber: Stadt Halle

Laufzeit: 2009–2010

Veröffentlichungen: Katrin Harm, Tobias Jaeck, Alexander Naß, Reinhold Sackmann, 2010: Bürgerumfrage Halle 2009. Der Hallesche Graureiher 2010,1. Forschungsberichte des Instituts für Soziologie. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (2,66 MB)

Zielsetzung: Wie verändert sich eine Großstadt im Transformationsprozess? Seit 1993 führt das Institut für Soziologie Bürgerumfragen durch, die Zeitreihenvergleiche ermöglichen. Schwerpunkte der Befragungen liegen in der Beschreibung der Wohnsituation, Migrationsbewegungen und der Einschätzung kommunaler Aufgaben. Es können aber auch wichtige Veränderungen in der Zufriedenheit mit der Stadt bzw. den Lebensbedingungen in der Stadt festgestellt werden. Die Auswertungen der 10. repräsentativen Umfrage (2925 Befragte) konzentrieren sich auf das Aufzeigen langer Trends der Stadtviertelentwicklung.

ProjektbearbeiterInnen: Tobias Jaeck; Katrin Harm

Kontakt: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Soziologie in der Schule

Drittmittelgeber: Robert Bosch Stiftung, (Projektverbund Denkwerk: Herausforderung Mensch)

Laufzeit: 2007–2008

Veröffentlichungen: Bartl, Walter/ May, Michael/ Sackmann, Reinhold (2011): Begabtenförderung im Fach Sozialkunde. In Lange, Dirk (Hrsg.): Entgrenzungen. Gesellschaftlicher Wandel und Politische Bildung. Schwalbach: Wochenschau Wissenschaft. S. 356–361.

Zielsetzung: Wie können soziologische Forschungsmethoden in der Schule vermittelt werden? Hierzu wurden Forschungsseminare mit Schülern der 10.-12. Klassen zu stadtsoziologischen Fragen in Kooperation mit Schulen der Stadt Halle durchgeführt. Für alle Schulen Sachsen-Anhalts und einige Schulen in Niedersachen wurde darüber hinaus ein Korrespondenz-Zirkel für besonders begabte Schüler im Fach Sozialkunde in Kooperation mit SozialkundelehrerInnen entwickelt.

Projektbearbeiter: Dr. Walter Bartl

Kontakt: Walter Bartl

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