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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Soziale Fliehkräfte und soziale Kohäsion

Aktuelles

Bild: Nadine Nolodziey

Bild: Nadine Nolodziey

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"Karriere mit Wirkung und Gemeinschaft – Generation Z als ChangeMaker"

18. Oktober 2019 in Magdeburg

Immer mehr junge Menschen legen Wert auf selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Arbeiten in abwechslungsreichen Themen, wünschen sich nachhaltige und ethisch vertretbare Jobs, mit denen sie die Welt vielleicht sogar ein wenig besser machen können. Karriere mit Sinn, Arbeiten in einer funktionierenden Gemeinschaft und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf rücken zunehmend in den Fokus. Soziale Teilhabe als menschliches Bedürfnis und identitätsstiftendes Moment wird zum wichtigsten Kriterium der Generation Z. Hier kommt der englische Begriff „purpose“, also der Zweck und das Ziel des Wirtschaftens ins Spiel. Wo herkömmliche Unternehmen und Institutionen nicht innovativ genug sind, werden Alternativen geschaffen, sozial und ökologisch verantwortungsbewusste Unternehmen gegründet, Arbeitsplätze, Werkstätten und Orte des Austausches in Eigeninitiative aufgebaut, Forschung und Entwicklung von Bürger*innen betrieben. Was ihnen allen gemeinsam ist- und was wir dringend brauchen- ist eine Kultur des Machens.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir den Erfahrungsaustausch zum Thema Social Entrepreneurship vertiefen und mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Gründer*innen und Maker*innen diskutieren und Handlungsspielräume für die Verbesserung der Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt öffnen.
20191113_KARRIERE_MIT_WIRKUNG_UND_GEMEINSCHAFT.pdf (944,9 KB)  vom 19.11.2019

Gesellschaftlicher Zusammenhalt und „gute Arbeit“
Studie zur Erforschung der Effekte von guter Arbeit und
Selbstwirksamkeitserfahrungen für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt, differenziert nach guten und schlechten Betrieben

Wer sind wir?
Projektleitung: Prof. Dr. Konstanze Senge (MLU)

Mitarbeiter: Christian Helge Peters (MLU)

Adresse: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für
Soziologie, Emil-Abderhalden-Str. 26–27, 06108 Halle (Saale)

Wie lautet unsere Forschungsfrage?
Inwiefern hat „gute“ und „schlechte“ Arbeit – in Abhängigkeit zu den
tatsächlichen ökonomischen Effekten wie regionaler Lohnungleichheit
in Betrieben und die Betriebsmobilität – positive oder negative Effekte
für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Arbeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Besonders (Erwerbs-)Arbeit ist zentraler Mechanismus gesellschaftlicher
Integration. Arbeit entscheidet maßgeblich über soziale
Beziehungen, Lebensläufe, sozialen Status, Selbstwirksamkeit und
Anerkennung. Diese Effekte von Arbeit sind sowohl für gesellschaftlichen
Zusammenhalt als auch für ihr Gegenteil – Prozesse der
Polarisierung, Vereinzelung und Erosion von Zusammenhalt – prägend.

Wie gehen wir vor?
• Untersuchung der Erfahrungen von Arbeit unter besonderer
Berücksichtigung von Selbstwirksamkeitserfahrungen
• Ethnographische Beobachtungen und Tiefeninterviews
• Statistische Auswahl von drei Landkreisen in Ost und West
anhand von guten, mittleren und schlechten Betrieben
programm-2019-1.pdf (647 KB)  vom 23.10.2019

Workshop "Stand der (Evaluations-)Forschung und der Entwicklung von Service Learning im deutschen Bildungssystem"

Workshop "Stand der (Evaluations-)Forschung und der Entwicklung von Service Learning im deutschen Bildungssystem"

Workshop "Stand der (Evaluations-)Forschung und der Entwicklung von Service Learning im deutschen Bildungssystem"

Stand der (Evaluations-)Forschung und der Entwicklung von Service Learning im deutschen Bildungssystem
Workshop / 10.-11. Oktober 2019 / Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Der Workshop erörterte den Stand der (Evaluations-)Forschung und der Entwicklung von Service Learning-Aktivitäten und -Programmen im deutschen Bildungssystem und identifizierte Forschungslücken und -bedarfe.
Von besonderem fachlichen und wissenschaftlichen Interesse waren vor allem die organisationalen und institutionellen Bedingungen von Service Learning in Schulen und Hochschulen als Gelegenheitsstruktur für individuelle Lernprozesse und den Kompetenzerwerb von Schülern und Studierenden im Service Learning. Besondere Aufmerksamkeit kam dabei Formen einer formativen Evaluation zu, die prozessbegleitend angelegt sind, sodass die empirischen Befunde und wissenschaftlichen „Interventionen“ in Zusammenarbeit mit den Untersuchungsfeld tätigen Expert*innen Eingang in die Entwicklung von Service Learning finden konnten.
Vor diesem Hintergrund wurde u.a. erörtert, welche gesellschaftlichen Bedarfe und Probleme die Beteiligten als Gegenstand von Service Learning mit welchen Begründungen identifizieren und auswählen, in welcher Art und Weise sich die Kompetenzen und die Professionalität von Lernenden, Lehrenden und Berater*innen im Service Learning entwickeln, welche personalen und organisationalen Netzwerke im Service Learning entstehen und nicht zuletzt, welche Funktionen und welchen Stellenwert intermediäre Organisationen im Wissenstransfer zwischen Gesellschaft und Bildungssystem einnehmen.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link:
Kurzbericht Workshop 11-11 Oktober 2019.pdf (201,9 KB)  vom 23.10.2019

Am 19. Juni diskutierten rund 50  Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft im Rahmen der Veranstaltung "Social Entrepreneurship - eine neue Perspektive für Sachsen-Anhalt" über die wahre Schätze im ländlichen Raum, Chancen für  Sachsen-Anhalt, aber auch über Herausforderungen und gescheiterte Projekte sowie über Unterstützungsbedarfe von Social Entrepreneurship in Sachsen-Anhalt gesprochen. Ein  weiteres Ziel der Veranstaltung war es, eine zielführende Strategie für den Aufbau und die Förderung von Gründerökosystemen und Unterstützungsstrukturen im Land Sachsen-Anhalt zu entwickeln und den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit der bestehenden Institutionen untereinander zu stärken.
Workshop Zeitz .pdf (3,4 MB)  vom 01.08.2019

Artikel Kluth FAZ 19.06.2019
kluth2019.pdf (74,1 KB)  vom 19.06.2019

Drittmittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit

2018–2019

Zielsetzung

Im Verbund mit 10 anderen deutschen Standorten werden Bedingungen von sozialem Zusammenhalt untersucht und mögliche Interventionsformen entwickelt. In Halle werden dabei vor allem der Zusammenhang von Bleibenden und relativer Deprivation; sowie von guter Arbeit und Entfremdung untersucht. An Praxisinterventionen werden u.a. Dorfsimulationen, Netzwerke bürgerschaftlichen Engagements und Infrastrukturgenossenschaften erprobt.

Personen

ProjektbearbeiterInnen: Christian Peters, Dr. Sylvia Terpe, Mandy Stobbe

Gesamtleitung: Prof. Dr. Reinhold Sackmann

Team Halle: Dr. Holger Backhaus-Maul, Prof. Dr. Chris Hann   , Prof. Dr. Everhard Holtmann   , Prof. Dr. Winfried Kluth, Prof. Dr. Andreas Petrik, Prof. Dr. Konstanze Senge

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