Wirtschafts- und Organisationssoziologie

Willkommen auf den Seiten der Professur für Wirtschafts- und Organisationssoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg!

Aktuelles

ASQ Nachhaltigkeit 2020: "Müll ist für die Tonne und nicht für den Wald"
Poster ASQ Nachhaltigkeit 2020 komprimiert.pdf (4,1 MB)  vom 26.08.2020

Schwerpunkte des Lehrstuhls

Am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationssoziologie widmen wir uns der Analyse und Erklärung ökonomischer Wandlungsprozesse und den mit diesen Prozessen einhergehenden sozialen Ungewissheiten, Widersprüchen und Risiken.  Unter der Einbeziehung der Arbeiten soziologischer Klassiker und gegenwärtigen sozialwissenschaftlichen Forschungsergebnissen untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aktuellen Forschungsprojekten insbesondere ökonomische und organisationale Prozesse und Phänomene wie Märkte und die Überwindung von Unsicherheit, insbesondere auf Nachhaltigkeitsmärkten, Finanzmärkten und Pferdemärkten; Organisationen, insbesondere Aktienunternehmen und Verwaltungsorganisationen; Nachhaltigkeit und Klimawandel am Beispiel von Corporate Social Responsibility (CSR), Green Emotions und deren Finanzierung; Emotionen in ökonomischen Entscheidungssituationen sowie die Bedeutung von Risiko und Unsicherheit. Wir hinterfragen die Selbstverständlichkeiten ökonomischen und organisationalen Handelns (z.B. Wachstumszwang des Kapitalismus) und interessieren uns für die Inkomplementaritäten gesellschaftlicher Logiken (z.B. Nachhaltigkeit und Profitmaximierung). Die derzeitigen Forschungsprojekte am Lehrstuhl suchen Antworten auf die folgenden Fragen:

1. Inwiefern dienen Nachhaltigkeitskennzahlen als Indikatoren für die Berechnung von Risikokennzahlen europäischer Versicherungen? (Konstanze Senge)

2. Welche neuen Emotionen und affektive Stimmungen werden durch den Klimawandel hervorgebracht? (Konstanze Senge)

3. Wie beeinflussen Imaginationen und Visionen des Zukünftigen gegenwärtige Nachhaltigkeitsstrategien und Markthandeln (Finanzmärkte, Pferdemärkte) (Konstanze Senge?

4. Inwiefern reagieren gegenwärtige Subjektmodelle und Wertvorstellungen der Kulturkritik (wie Müßiggang, Minimalismus, Achtsamkeit und Resonanz) auf die lebensweltlichen Anforderungen der ökonomischen Organisation postindustrieller Gesellschaften? (Veronika Zink)

5. Soziologie der Sinne und Konsumforschung (Max Weigelin)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Newsarchiv

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